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Oralchirurg Fürstenwalde: Dr. Mikhail Liakhovitski
Die Oralchirurgie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin, der sich mit chirurgischen Eingriffen innerhalb der Mundhöle und des Kieferknochens beschäftigt.
"Oralchirurgie gehört (neben Kieferorthopädie, Parodontologie[2] und öffentlichem Gesundheitswesen) zu den Gebietsbezeichnungen in der Zahnmedizin, die von approbierten Zahnärzten durch eine mindestens vierjährige (MWO[1], § 2 (3)), ganztägige und hauptberufliche (MWO[1], § 3 (1)) Weiterbildung mit abschließender Prüfung erworben werden können. Danach darf der weitergebildete Zahnarzt sich „Fachzahnarzt für Oralchirurgie“ nennen und wird auch „Oralchirurg“ genannt."
Die MWO[1] listet in Anhang 3 einen umfangreichen Operationskatalog auf, der während der Weiterbildung nachgewiesen werden muss. Hierzu gehören unter anderem:
operative Weisheitszahnentfernung
Entfernung verlagerter Zähne
chirurgische Endodontie
Zahntransplantation und Reimplantation
Chirurgische Parodontitisbehandlung
Lippen- und Zungenbändchenkorrektur
Hemisektion, Prämolarisierung
Zystostomie, Zystektomie
Tumorchirurgie
Implantologie
Die Zahnmedizin (richtiger: Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde oder kurz Zahnheilkunde) umfasst die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich.
Das Studium der Zahnmedizin überschneidet sich teilweise mit dem Studium der Medizin. Nach dem Examen wird die Approbation als Zahnarzt erteilt. Durch eine mindestens vierjährige, ganztägige und hauptberufliche Weiterbildung mit abschließender Prüfung können die Gebietsbezeichnungen Zahnarzt Kieferorthopädie, Zahnarzt Oralchirurgie oder Zahnarzt für öffentliches Gesundheitswesen[1], sowie im Kammerbezirk
Westfalen-Lippe der Fachzahnarzt für Parodontologie
[2] erworben werden.
Demgegenüber sind für den Erwerb des Facharzttitels
Mund-Kiefer-Gesichtschirurg die abgeschlossenen Studien in Human- und Zahnmedizin erforderlich. Daran schließt sich noch eine fünfjährige Facharztausbildung an.
Die Zahnmedizin ist fachlich spezialisiert auf Krankheiten im Zahn-, Mund- und Kieferbereich. Einerseits ist der Kauapparat eingebettet in die Funktionssysteme des Kopf-Hals-Schulter-Bereichs, somit können sich Erkrankungen und Störungen in diesen Bereichen auf die Funktion des Kauapparates auswirken. Andererseits wirken sich krankhafte Veränderungen der Mundhöhle oft auch auf den restlichen Körper aus. Darum beschäftigt sich der Zahnmediziner in der heutigen Zeit nicht ausschließlich mit Zähnen und Zahnfleisch, sondern berücksichtigt darüber hinaus auch angrenzende funktionelle Gebiete. Umgekehrt zeigen viele Krankheiten, z. B. Blutkrankheiten, Krebs oder Infektionen, Symptome in der Mundhöhle.
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Implantate -Knochenaufbaumaßnahmen - Paradontologie - Kiefergelenkerkrankungen
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